Über uns

Wir über uns

Die Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenverband der Jusos und der SPD. Bundesweit gibt es mehr als 60 aktive Gruppen, die in den örtlichen Studierendenvertretungen mitarbeiten, in der Sozialberatung aktiv sind oder die Studierenden in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung vertreten. Mit dem Anspruch, die SPD zu bewegen, machen wir uns nicht nur für bildungs-, sozial- und wissenschaftspolitische Verbesserungen stark, sondern wir entwickeln in vielen brisanten politischen Fragen eigene Positionen. Bei bildungspolitischen Organisationen sind die Juso-Hochschulgruppen als Gesprächspartner und Sachverständige geschätzt. Nicht zuletzt verschaffen wir den Studierenden mit Aktionen und Veranstaltungen in der öffentlichkeit Gehör und tragen unsere Positionen in die politische Debatte.

 

Organisation

Wir, die Juso-Hochschulgruppen, sind für alle offen, die an einer emanzipatorischen und zukunftsgewandten Politik an den Hochschulen interessiert sind. Egal ob mit oder ohne SPD-Parteibuch.

Basis und Schwerpunkt der Juso-Hochschulgruppen ist die örtliche Hochschulgruppe und die Arbeit in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung. Da die Entscheidungshoheit über Bildung in weiten Teilen bei den Ländern liegt, treffen sich die Juso-Hochschulgruppen mehrfach im Semester auf Landesebene zu Landeskoordinierungstreffen (LKT), um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte abzusprechen. Auf Bundesebene findet einmal pro Semester ein Bundeskoordinierungstreffen (BKT) statt, die Bundesversammlung der Juso-Hochschulgruppen, um den Rahmen für die politischen Zielsetzungen und Aktivitäten abzustecken. Auf diesen Treffen werden im Jahresrhythmus der/die Bundesgeschäftsführer/-in sowie die Mitglieder des Bundesvorstandes (BuVo) gewählt.

Der/die BundesgeschäftsführerIn sowie der BuVo (5-9 Personen) koordinieren die Arbeit der Juso-Hochschulgruppen. Zu ihrer Arbeit gehört die Vertretung der Juso-Hochschulgruppen in den Gremien der SPD und der Jusos, sowie gegenüber den BündnispartnerInnen in Hochschulen und Gesellschaft. Außerdem trägt der Vorstand für Bildungs- und öffentlichkeitsarbeit auf Bundesebene Verantwortung. Regelmäßig werden thematische Arbeitskreise und Seminare (Hochschulpolitik, Rechtsextremismus, Rhetorik, Verbandsarbeit...) organisiert, die allen Juso-HochschulgrüpplerInnen offen stehen. Zur Institution geworden sind die im Sommersemester stattfindenden Kongresse der Juso-Hochschulgruppen in Berlin. Zu dem gemeinsam mit der SPD-Bundestagsfraktion veranstalteten Kongress letztes Jahr im Mai kamen über 350 Teilnehmer.

 

Unsere Geschichte

Als Studierendenorganisation der Jusos und der SPD folgten die Juso-Hochschulgruppen auf SDS und SHB, die sich aus der Sozialdemokratie politisch verabschiedet hatten. Die Hochschulgruppen entstanden ab 1973 als Selbstorganisation undogmatisch und reformerisch orientierter Jusos und linker Unorganisierter. Ihre organisatorische Basis erweiterte sich rasch, 1974 wurden sie offiziell und bundesweit als Projektgruppen der Jusos anerkannt. In den folgenden Jahren wurden die Juso-Hochschulgruppen zu einem der größten Studierendenverbände der Bundesrepublik. Bis heute sind sie eine konstante Größe.

Im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR entstand im Dezember 1989 dort der Bund Sozialdemokratischer Studierender (BSDS). Für ihn war es wichtig, dazu beizutragen, die Studierenden aus der staatlich verordneten Unmündigkeit herauszuführen und bei der Demokratisierung von Hochschule und Gesellschaft mitzuwirken.

Für den BSDS war eine Vereinigung mit den Juso-Hochschulgruppen 1991 vor allem deshalb möglich, weil die Juso-Hochschulgruppen frühzeitig an der Seite der demokratischen Opposition gestanden hatten und weil deutlich wurde, dass auch bei einem engen Bezug zur SPD eine eigenständige Politik möglich ist.